Mai
11
2012

© Peter Atkins - Fotolia.com
Wie in jedem Jahr wird, schrill und bunt, im kalifornischen Indio die weltweite Festival-Saison durch das Coachella Festival begonnen. Besonders interessant an diesen Sonnentagen ist, dass nicht etwa nur die Künstler auf den verschiedenen Bühnen im Fokus der Aufmerksamkeit stehen. Vielmehr ist man hier auch im Namen der Mode unterwegs und braucht nicht lange suchen, um einige ausgefallene Outfits ausfindig zu machen.
Mittlerweile zählt sich das Coachella zu einem der legendärsten Musikfestivals der Welt und ist schon lange kein Geheimtipp mehr, sondern auch unter den Stars und Sternchen sehr beliebt. Nicht etwa nur, um auf der Bühne die passende Stimmung zu verbreiten, sondern auch, um eben diese im feierwütigen Publikum mitzuerleben. Stars wie Katy Perry oder Rihanna kann man in Sachen Gesang natürlich nichts vormachen, aber auch sie passen sich ganz dem schrillen Look der Festivaltage an und stehen ihrem bunten Publikum in nichts nach.
Besonders der altbewährte Hippie Style hat auf diesen Festivalwiesen Vorrang, bleibt aber nicht allein, sondern trifft auf jede Menge lässiger Coolness, Sex Appeal und die nötige Prise Extravaganz. Die Coachella-Looks erweisen sich in jeder Hinsicht als einzigartig, müssen sie doch nicht nur gut aussehen, sondern auch auf stilvolle und unkomplizierte Art und Weise praktisch sein, um damit in der Menge abwechselnd zu toben und zu träumen.
Bereits seit 13 Jahren strömen die Musikliebhaber aus aller Welt im Frühjahr nach Kalifornien zur Coachella, um Teil des Woodstock-Gefühls des 21. Jahrhunderts zu sein. Über zwei Wochenenden zieht sich das Festival und ist erst der Beginn einer ganzen Saison unter freiem Himmel und Musikklängen.
Tags: Coachella, Mode, Stars
Mai
08
2012

© drubig-photo - Fotolia.com
Das klassische Gewand der Münchnerist schon seit langer Zeit nicht mehr nur vergessene Tradition, sondern wird auch von den jungen Damen und Herren mit Stolz getragen. Mittlerweile sind Dirndl und Lederhosen sogar zum wahren Trend geworden und dürfen nicht mehr nur für das alljährliche Oktoberfest herhalten.
Die Trachtensaison zieht sich inzwischen über das ganze Jahr hinweg und die traditionellen Gewänder sind sowohl zu Frühlingsfest und Wiesn als auch zur Kommunion oder Abiturfeier zu bewundern.
Nicht mehr nur Verkleidung, sondern modischer Schick, heißt es. Doch auch dabei gilt es einiges zu beachten, um sowohl der Tradition als auch der Modewelt nicht auf die Füße zu treten. Es zeigt sich, dass der Trend sich derzeit eindeutig in Richtung des klassischen Gewands bewegt. So ist man vor allem versucht, ein klassisches Dirndl zu bieten, dass ebenso die aktuelle Mode widerspiegelt. Das ist es, wonach man sucht, wenn ein gegebener Anlass für ein Dirndl besteht, der durchaus auch einfach eine Familienfeier sein kann.
Am beliebtesten für die Rocklänge ist dabei die Midi-Länge, wobei der Saum in etwa das Knie umspielt und ist für jedes Alter geeignet. Was allerdings nicht mehr getragen wird, sind knöchellange Röcke oder das Drindl als Mini. Traditionell reichte der Rock nämlich bis zur Mitte der Wade.
Schonend für das Gewand, aber keine Pflicht, ist der Unterrock, der durchaus auch unter modischen Aspekten einiges für sich hat, solange er nicht etliche Zentimeter weit aus dem Dirndl hervor schaut.
Auf den zarten Grundfarben werden heute gern farbenfrohe Schürzen getragen, in diesem Jahr vor allem Grüntöne. Was die Glitzerwelt und Pailletten betrifft, ist absolute Zurückhaltung gefragt.
Auch beim Schmuck gilt, weniger ist mehr, wobei das Schuhwerk natürlich weniger der Tradition gleichen darf.
Tags: Dirndl, Lederhose, Oktoberfest, Trachten, Trends
Apr
24
2012

© Peter Atkins - Fotolia.com
So langsam aber sicher kommt er: Der Frühling. Auch wenn es draußen noch wechselhaft ist und sich die Wolken und die Sonne in immer kürzeren Abschnitten die Klinke geben; uns können sie nicht täuschen. Es wird Frühling; das Grau der kalten Jahreszeit wird durch das frische Grün der Bäume abgelöst und auch im Kleiderschrank sollte ein fliegender Wechsel stattfinden.
Um für den nahenden Frühling gewappnet zu sein, werden hier die Do’s and Don’ts der aktuellen Saison vorgestellt.
Im Frühling 2012 wird’s glänzend. Silber und Gold liegen voll im Trend und lassen sich hervorragend zu einer verschlissenen Jeansjacke tragen. Dieses shiny Outfit wird durch einen dunklen Blazer so richtig schön abgerundet. Frau sollte sich nicht scheuen, die High Heels aus dem Schrank zu holen.
Aber auch untenrum dreht sich alles, um glänzende Stoffe. Silberne Jeans und Leggins liegen voll im Trend.
Zusammen mit den High-Heels und einem sanften, grauen Pullover aus transparentem Mesh-Stoff entsteht eine umwerfende Kombination. Silber und Gold stehen ja seit jeher für Reichtum und Wohlstand und so schlägt sich diese Tradition auch heute noch auf die Preise nieder. Wer nicht bereit ist Unsummen für Blattgold auszugeben, der kann sich mit Acryl-Lacken und etwas Basteltalent für wenig Geld herrlich glänzende Kleidung zaubern.
Wer sich selbst seine Hosen pinselt, sollte auf eine gleichmäßige Verteilung der Farbe achten, da sonst unerwünschte Flecken entstehen.
Einen weiteren Trend bilden Blusen aus Jeansstoff. Wie immer gilt, Oberteil und Unterteil des Outfit dürfen niemals, wirklich niemals die selbe Farbe haben. Ausnahme von dieser Regel gilt nur für ein All-Black-Outfit. Wer sich dem Trend anschließt und sich eine leichte, blaue Jeansbluse zulegt, sollte also darauf achten, dass diese nicht zu einer Jeans im gleichen Farbton getragen wird.
Tags: auch zum Selber basteln, Jeansblusen, Silber und Goldlook ist in
Apr
24
2012

© George Mayer - Fotolia.com
Diesen Sommer blüht uns was, zum Glück aber etwas Gutes. Die Frühblüher sind in dieser Saison nicht nur auf der Wiese zu finden, sondern tummeln sich bereits im Frühling auf unseren Kleidern, Röcken und Blusen. Zugegeben, der blumige Trend war auch in der letzten Saison und davor und auch davor schon im Frühling ein angesagtes Thema, aber eine kleine Abwandlung erfährt er doch immer wieder. Während wir in der letzten Saison von vielen kleinen Blümchen, den sogenannten “Millefleurs“ umringt waren, kommen Tulpen, Mohn und Co in dieser Saison in voller Blüte zum Einsatz. Großflächige Prints mit Kunstcharakter entfalten sich auf Kleidern, Hosen und Co.
Übrigens darf es, wie auch in der Blumenwelt, beim Outfit so richtig bunt werden. Auch eine Mischung von verschiedenen Prints ist möglich und in dieser Saison absolut hip. Hier aber unbedingt darauf achten, dass Muster und Farben zusammenpassen. Der Kontrast von großflächig zu kleinteilig sollte ebenfalls genutzt werden. Die XL-Blumenmuster können aber auch wunderbar zu anderen Mustern kombiniert werden. Wie wäre es mit breiten Blockstreifen oder einem kleinteiligen Vichykaro zu einem extragroßen Blumenprint? Edle Stoffe und feminine Schnitte bilden die Basis für diesen duftigen Trend. Zum blumigen Kleid daher am besten Pumps oder Sandaletten, welche eine der Farben des Blumenmusters aufgreifen.
Wer sich nicht an wilde Muster- oder Blumenmixe heranwagt, der kombiniert einfach ein blumiges Teil mit einem Rock oder einer Hose in einer der Farben des Blumenprints.
Ganz groß im Kommen sind seidige Hosen, welche an Pyjamas erinnern, mit einem großflächigen Blumendruck. So viele Blumen werden uns sicher viel Freude machen. Also los, wir gehen pflücken, äh shoppen!
Tags: Blumenprint, blumige Muster, feminin, floraler Druck, Mode
Apr
18
2012

© auremar - Fotolia.com
Auch in diesem Jahr wird der Sommer und somit die nächste Badesaison sicherlich kommen. Wer sich auf den Sommer und auf den Strandurlaub gut vorbereiten möchte, kann bereits jetzt einen Blick auf die neuen Bademodetrends werfen. In diesem Jahr gilt: Die neuen Trends werden durch Military-Looks und Kombinationen aus verschiedenen Farben und Mustern dominiert. Gern gesehen sind auch Animalprints.
In diesem Jahr dürfen sich Retrofans ganz besonders freuen, denn Retro-Schnitte aus den 50er-Jahren erleben ein wahres Comeback. Außerdem strahlen schicke Monokinis richtig viel Glamour aus. Bei den neuesten Modewochen hat man gesehen, dass ein Trend der Straße nun auch die Strände dieser Welt erobern wird. Die erdigen Töne vom Military Stile sind nicht mehr nur auf Hemden, Parkas oder Cargo-Hosen zu sehen, sondern auch auf Bikinis und Co. Die neue Bademode wird oft aus Stoffe angefertigt, die wie Denim aussehen und zudem mit vielen Schnallen und Knöpfen versehen ist. Es sind zahlreichen Fotoprints mit Military-Motiven zu sehen.
Wenn Frau denkt, dass der Military-Look viel zu streng ist und ihre Figur nicht gut genug in Szene setzt, kann sie gerne auf Trikinis oder Monokinis ausweichen – auch diese sind 2012 voll im Trend. Ein weiterer Trend ist der lustige Mix aus unterschiedlichen Materialien und Mustern.
Auch die Herren der Schöpfung können sich in diesem Jahr ruhig mal ein neues Teil gönnen. Meist greifen sie eher auf ein Modell zurück, dass weder farblich noch vom Schnitt her einem bestimmten Modetrend zugeordnet werden kann. Hauptsache bequem und zeitlos. Zu enge Badehosen oder Shorts in Übergröße sind nämlich in der Sommersaison 2012 überhaupt nicht gern gesehen. Wer beeindrucken will, sollte sich für eine schmale Shorts entscheiden. Sie wirkt elegant und sportlich. Wie auch bei den Damen, darf es gern etwas bunter sein. Weg mit tristen und gedeckten Farben, in diesem Sommer soll es bunt sein.
Tags: Badehose, Bikini, Military, Monokinis
Apr
10
2012

© Radu Razvan - Fotolia.com
Frank Leder ist ein deutscher, hochgefeierter Modedesigner in Japan und hier zu Lande nahezu unbekannt. Wie das sein kann und wieso ihm das nichts ausmacht? Ganz einfach, er ist ein komischer Typ.
In Berlin lebt Leder und macht hier Mode für Männer – dunkle Mode für Männer. Seine Inspiration holt er sich von Handwerklüften, Uniformen, Gebräuchen und Materialien vergangener Zeiten, die alle modern geschnitten sind. Mit dem bunten Berliner Branchenzirkus hat der 37-Jährige nichts gemein. Er zeigt sich weder auf der Berliner Fashion Week noch auf irgendeiner anderen Messe. So präsentierte er die seinem Vater gewidmete Kollektion in dessen böhmischer Heimat.
Von sich selbst sagt Leder, er sei ein Geschichtenerzähler, der lediglich versuchen wolle, den Leuten ein Stück Kultur näher zu bringen. Für ihn sei das Dunkle ein Teil der Arbeit, dem es um die Abgründe hinter der sogenannten Normalität ginge. So sind auch die Abgründe in seiner Mode zu finden. In seiner Kollektion „Galizien“ hat er so beispielsweise alte galizische Geldscheine eingenäht. Er selbst bestimmt, wo sie sich verstecken, wie sie gerollt oder gefaltet werden. Das letzte Handlegen soll die Kleidung mit Energie aufladen und ihr den letzten Schliff verpassen.
Am Anfang einer jeden Kollektion steht ein einziges Fundstück. Für seine Kollektion „Galizien 2“ haben ihn riesige Überseekoffer inspiriert. So packten Flüchtlinge in diese ihr ganzes Hab und Gut. In Deutschland wird diese Art der Modeschöpfung nicht ernst genommen, ja sogar zum Teil verpönt. Im modebewussten Japan reißt man sich hingegen schon fast um seine Kleidung. Dabei verkauft Leder auch hier nicht einfach wahllos seine Sachen. Es existieren niemals zwei Geschäfte in der gleichen Straße und niemals hängen sie in schlechter Gesellschaft. So hängen sie neben Jil Sander und Margiela.
Tags: Fashion, Japan, Kultur, Mode
Mrz
26
2012

panthermedia.net/Gina Smith
Sie haben uns schon durch so manche Saison begleitet. Egal ob es kalt oder heiß war, sie haben uns zu einem tollen Auftritt verholfen und auch in der kommenden Saison liegen wir voll im Trend, wenn wir in ihnen die Welt unsicher machen – Wedges, Schuhe mit Keilabsätzen.
Im Winter gab es sie mit kuscheligen Fellapplikationen, jetzt im Frühjahr und Sommer erwarten uns sommerliche Blumenprints und frische Farben.
Keilabsätze sind einfach superschick und praktisch zugleich. Wir lieben hohe Absätze, die uns größer machen und unsere Beine länger erscheinen lassen. Unsere Liebe geht so weit, dass wir uns in unbequemen High Heels quälen, dabei können wir es doch viel bequemer haben. Genau das ist nämlich das passende Stichwort für Wedges. Sie geben uns aufgrund ihrer breiten Absatzes einen stabilen und bequemen Halt, verwandeln unser Bein aber optisch in das eines Models. Wir bleiben nicht dauernd hängen, wie mit Pfennigabsätzen zwischen Pflastersteinen und wir können uns statt mit kleinen Tippelschritten ganz normal bewegen. Kurz um, Wegdes sind eine absolute Wohltat für unsere strapazierten Füße.
Schuhe mit Keilabsätzen sind in vielen verschiedenen Variationen erhältlich. Egal ob aus Leder oder Stoff mit Holz-, Kork oder Kunststoffsohle – es gibt sie in vielen Designs, einfarbig, mit Muster oder ohne, eher schlicht oder schön auffällig. Hier ist also nicht nur für jeden Typ etwas dabei, sondern auch für jedes Outfit. Wedges passen toll zu allen Gelegenheiten. Sie sehen sexy zur Jeans aus, machen Sommerlaune zum leichten Blümchenkleid und wirken edel zum Abendkleid.
Wer sich also bisher nicht für Schuhe mit Keilabsätzen entscheiden konnte, sollte sich diese stylischen Treter endlich zulegen, denn wann bekommt man schon mal Schuhe, die sexy und bequem zugleich sind?
Tags: Absätze, bequem und sexy, Damenschuhe, hohe Schuhe, Schuhtrend
Mrz
09
2012

©Vasilius - Fotolia.com
Die österreichische Firma Giesswein ist nun schon seit über fünfzig Jahren im Trachtenmodegeschäft und hat sich dort einen besonderen Namen gemacht. Alles fing an mit einfachen Strickwaren, die von Elisabeth Giesswein in Handarbeit gestrickt und von Walter Giesswein verkauft wurden. Inzwischen zählt die Firma Giesswein zu den führenden Herstellern von Walk- und Strickwaren und ist dabei stets darauf bedacht Innovation mit Tradition, Trends mit klassischen Elementen und wiederum Tradition mit Zukunft in ihren Kollektionen zu verbinden.
Seit 2009 hat Giesswein nun auch farbenfrohe Heimtextilien in seinem Sortiment. Die Home-Collection beinhaltet Decken und Kissen in vielen verschiedenen Farbvariationen, welche jedes zuhause gemütlich machen. Natürlich steht auch hier der Walkstoff im Vordergrund. Die unterschiedlichen Decken und Kissen sind qualitativ hochwertig und verbinden das traditionelle des natürlichen Wollstoffs mit der Moderne frischer Farben und trendiger Motive.
Eine Sache liegt der Firma Giesswein jedoch schon seit ihrer Gründung besonders am Herzen. Ihr Umweltkonzept beinhaltet „natürliche Mode aus umweltschonender Produktion“, wobei sich die Gründer von Anfang an dafür eingesetzt haben diese Philosophie auch auf ihre Lieferanten zu übertragen. Die zu verarbeitenden Rohstoffe, wie Leder, Schurwolle, Baumwolle und Leinen, sollen sich besonders durch ihre Natürlichkeit auszeichnen. Umweltorientiertes Handeln und Denken, bedeutet für Giesswein mit diesen Ressourcen sparsam und schonend umzugehen. Auch die Energie, welche für den Produktionsprozess benötigt wird, sollte dementsprechend effizient genutzt werden. Zu diesem Zweck wurde ein ausgeklügeltes System an Wärmerückgewinnungsanlagen installiert. Auch Wasser ist ein Rohstoff, welcher für die Produktion in größeren Mengen benötigt wird. Damit auch hier effizient und umweltschonend gearbeitet werden kann und kostbares Wasser nicht einfach vergeudet wird, hat sich die Firma Giesswein für eine Wasserwiederaufbereitungsanlage entschieden. Übrigens verfügt in Österreich ausschließlich Giesswein über solch eine Anlage. Hier wird das Walkwasser gesammelt, gefiltert und gereinigt. Nach anschließender Wiederaufbereitung kann das Wasser erneut für den Prozess des Walkens verwendet werden. Dieser Kreislauf wird bis zu sieben Mal mit einer Wassermenge wiederholt, bis es zum Schluss noch einmal gereinigt und dann in Trinkwasserqualität die Produktionshallen wieder verlässt. Mit diesem System gelang es der Firma Giesswein seinen Wasserverbrauch sogar um ein Drittel zu reduzieren.
Wer sich für Trachtenmode von Giesswein entscheidet kann sich nicht nur sicher sein, dass er ein Produkt von hoher Qualität in modernem Design am Körper trägt, sondern weiß auch, dass bei der Produktion seiner Kleidung die Umwelt geschont wurde.
Tags: effizient, Ressourcen, Tradition, Walken, Wolle
Mrz
06
2012

©olly - Fotolia.com
Die London Fashion Week hat viel zu bieten. Neben Top-Designern wie Stella McCartney, Alexander McQueen, Hussein Chalayan; und Jungstars wie Thomas Tait waren auch Pop-Ikonen wie Kate Moss, Rihanna, Dionne Bromfield und Bianca Jagger anwesend. Das ganze Ereignis war ein großes Spektakel: Stella McCartney holte sich für ihre Show das Ronnie Scott’s Jazzclub Orchester an den Laufsteg, der niederländische Magier Hans Klok durfte die Mode-Ikone Alexa Chung entzweien, die Topmodels Amber Valetta und Shalom Harlow tanzten in Abendkleidern durch den Saal.
Die Show war nicht nur gut besucht, sondern hatte auch einen wirklich engen Zeitplan: 84 Termine mussten in sechs Tagen untergebracht werden. Eine davon war die von Nachwuchsdesigner und Kanadier Thomas Tait, der am Central Saint Martins College studiert und sich danach mit seinem eigenen Label selbstständig gemacht hat. In einer Backsteingarage im Osten Londons war ein Laufsteg aus Moos “aufgebaut”, es floss Tee statt Champagner. Sein Stil bedient sich dem Fundus seiner Wahlheimat London: warngelbfarbene Lederhosen, braunes Wildleder für Jeans-Jacken. Arbeiterschick versus Twiggy-Stiefelletten.
Aber auch die junge deutsche Moderiege war vertreten: Perret Schaad und Michael Sontag zeigten den Berliner clean chic, wollten sich nicht nach Trends richten, sondern ihren Stil preisgeben. Besonders interessant war auch die Präsentation vom Duo Levi Palmer und Matthew Harding. Sie bedienen sich an klassischen britischen Herrenhemden und machen daraus eine komplett neue Kollektion aus Kleidern und Mänteln – für Frauen!
Auch wieder “in” waren Pelze. Mullberry präsentierte unter dem provokanten Titel “Wo die wilden Kerle wohnen” eine Kollektion, die an Schafsfellen, mongolischen Langhaar- und Hasenpelzen nicht geizte. Nicht so toll findet das wahrscheinlich Stella McCartney, die sich schon lange dafür einsetzt, dass die Luxus-Modewelt auf echte Pelze und Leder verzichtet.
Tags: Designer, Kollektion, Laufsteg, Mode, Promis, Topmodel
Mrz
01
2012

©Stefan Redel - Fotolia.com
Dieser Kragen wird uns in der kommenden Saison noch öfter begleiten. Ein Klassiker, der mit seinem braven Image spielt und dabei doch recht sexy wirkt. Auf den ersten Blick bekommt man ein bißchen den Eindruck von mädchenhafter Strenge, auf den zweiten Blick wird das kokette Spiel jedoch schnell durchschaut und der Bubi-Kragen kann seine Wirkung entfalten.
Der Bubi Kragen, auch Peter-Pan-Kragen genannt, ist schmal und rund. Er erinnert vor allem an die Mode der goldenen Zwanziger. Auch wenn wir Frauen gern mal tief ausgeschnittene Oberteile oder einem andeutenden Wasserfallausschnitt tragen, kann der Bubi-Kragen in seiner Schlichtheit sehr reizvoll sein. Tatsächlich wirkt der kindhafte Kragen, hochgeschlossen und sehr bescheiden, eher verführerisch statt langweilig oder brav. Er gehört definitiv zu den Must-Haves des kommenden Saison und ist in allen möglichen Variationen zu Haben. Er schmückt Kleider, ziert Blusen oder schlichte Shirts. Auch an einem Jacket macht der Bubi-Kragen eine äußerst gute Figur. Besonders fasziniert der Kragen an einer durchsichtigen Bluse. Auch einem einem Pulli wirkt der Kragen stilecht und modebewusst.
Die großen Labels machten es uns auf den internationalen Laufstegen vor. Bei Chanel, Marc Jacobs und Luis Vuitton schmückte der kleine aber feine Kragen viele verschiedene Modelle. Selbst Victoria Beckham lies es nicht nicht nehmen einige Stücke in ihrer aktuellen Kollektion mit dem Bubi-Kragen auszustatten.
Das tolle an diesem einfachen, aber doch sehr charmanten Stil ist, dass er zum strengen Dutt genau so gut passt wie auch zur wallenden Mähne. Ein kurzer Pixie-Cut oder ein frecher Bob stehen dem Bubi-Kragen ebenfalls sehr gut. Ein Teil mit Bubi-Kragen sollte also wirklich in keinem Kleiderschrank fehlen.
Tags: Klassiker, Must-Have, Peter-Pan-Kragen, schlicht, verführerisch